Archive for the ‘Wie sieht der Alltag aus?’ Category

Fibromyalgie……., aha, soso.

16. Januar 2017

12.01.17
Hm, soso, also ich weiß nicht…..????? Das mit den Füßen wird nicht besser. Andere Köperteile sind ebenfalls ununterbrochen „aktiv“, was ich aber seit Jahrzehnten kenne und einfach wegdrücke. Schmerzen??? Quatsch!!! Hab dich nicht so!! Ständige Schmerzen in der Kindheit durch Prügelexsesse des Stiefvaters…..gelernt zu ertragen! Gehört zum Leben – gelernte Tatsache! Wahrnehmung der Schmerzen seitdem vorhanden, aber Bewertung gekappt… so isses eben, ob bei Stürzen, Unfällen, notwendigem Nähen der Haut (puh, wozu Narkose, mir machen Schmerzen nichts) Mit der Gabe von Antidepressiva vor 13 Jahren haben sich die Schmerzen etwas reduziert. Heute weiß ich warum – Schmerzschwelle und so…!
Aaaaaaber……irgendwie kommt vieles geballt wieder.
……laufen will der Mensch, sich fortbewegen, einfach so!!!!!!!!!!!!
Ich träume vom Spazierengehen mal 10 Minuten ohne irgendeinen Schmerz. Ich hasse das Problem mit den Füßen.
Arztbesuche hasse ich wie die Pest, vermeide ich schon immer weitestgehend. Wartezimmer – der Horror! Vorsorgeuntersuchungen usw. erst recht nicht.
Aber aufrecht gehen möchte ich können, wenigstens das!
Man ahnt, was in Steigerung im Alltagsleben alles so überhaupt nicht geht. Habe es so satt – zwei einhalb Jahre nicht normal, nicht schmerzfrei die Füße auf den Boden setzen. Da hört das Wegdrücken-Können auf! Ich kann einfach nicht mehr. Wollte raus aus den Depressionen, bin deshalb umgezogen, wollte neu anfangen. Nun zwingen mich aber die Scheißfüße zu Arztbesuchen und Physiotherapien….wie ich das hasse!
Nach Millionen Untersuchungen,selbst Szintigrafie, Bluttest usw., steht die Diagnose Fibromyalgie neben der, der alt bekannten Fersensporne + Achillessehnen- entzündungen. Ungewöhnlich dennoch, dass so einige Entzündungsherde im Körper gefunden wurden, was typischerweise bei dieser Diagnose Fibromyalgie sonst nicht der Fall ist.
Fibromyalgie…. Hm, soso… erinnere mich… schon in der Kindheit – heute noch – kann ich nicht schmerzlos auf der Seite liegen, was bedeutet: Seit 50 Jahren wälze ich mich beim Einschlafen hin und her vor Schmerz, bis die Erschöpfung Schlaf bringt. Rückenlage ging noch nie. Es wetteifern nachts Schmerzen und Gedankenkarrussel! Mal abgesehen von vielen anderen jahrelangen Schmerzen, die ich einfach negieren wollte.
Traumata/Gewalt/Schmerzgedächtnis…. Fibromyalgie…,hm. ??????

Habe mich kundig gelesen, aber… ist die Disso – Ident. nicht schon an sich eine körperliche Manifestierung der Traumata, weil – fällt ja unter Somatisierungsstörungen???? Wäre das nicht eine doppelte, und somit Zuviel-Diagnose?
Bin ratlos.

Hallo Leute, ihr da draußen, kennt sich jemand damit aus?

Mein Leben lebt z.Z. im Chaos

23. August 2016

aus dem Tagebuch:

23.8.16

Die Zustände wechseln enorm, sind oft parallel, überlagert, irreführend.
Fersenschmerzen seit zwei Jahren ununterbrochen. Da hilft auch kein dissen mehr, lassen sich nicht mehr ignorieren. Tiefe Sehnsucht nach einem genussvollen Spaziergang…nach so langer Zeit scheint dies der Traum aller Träume! Weiß nicht mehr was wandern ist, was spazieren, erst recht nicht was tanzen, von Urlaub machen können mal ganz zu schweigen. Für alles braucht man die Füße. Gegen die Depressionen ankämpfen ohne solche Genüsse ist nicht einfach. Versuche das Nötigste im Leben seit zwei Jahren mit dem Fahrrad zu erledigen. Und nun will die Krankenkasse mir keine wichtige ambulante Reha gönnen. Zusätzliche Kämpfe die mich überfordern.
Rumms, bin bei den Zuständen, die mein Innen nach Außen kippen, Oben wird zu Unten, meine Kompetenzen sind vergraben im Niemands-Ich, im Haushalt weiß der Eine nicht, was der Andere macht…explodierende Espressokannen auf dem Herd…rumliegende Putzutensilien zeugen von Anfängen, aber…, Fisch in der Pfanne wird zu Kohle (man gut, dass in der Küche kein Feuermelder ist), Licht bleibt an, Fenster werden nicht geschlossen….meine Motorik spielt verrückt – muss extrem langsam machen selbst beim Aus-der-Badewanne-steigen, jede Ecke in der Wohnung wird „mitgenommen“, Kontrolle scheint verloren zu gehen…höre lieber mit dem Aufzählen auf, bringt nichts, ist zu viel.
Logisch, dass da Ängste aufsteigen. Noch bin ich völlig selbstständig, will das nicht verlieren. Nun hoffe ich, dass diese unkontrollierbare Zeit wieder vergeht. Kontrolle – das Schlüsselwort an sich! Davon lebte ich bisher, überlebte ich.
Appropo überleben.
Habe in meinen Unterlagen Notizen von mir gefunden:

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Oh Mann, ist es da ein Wunder, dass die Kleinen von uns Halt suchen bei Elfen? Halt, den ich momentan nicht leisten kann?
Ich sag ja, irre ist nichts dagegen.


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